29 Dezember 2025
Wann feiern türken weihnachten?

Kurzantwort: Die Mehrheit der Türken feiert keinen religiösen Feiertag am 25. Dezember; stattdessen stehen säkulare Neujahrsfeiern, Yılbaşı am 31. Dezember, im Vordergrund.
Noel und yılbaşı unterscheiden
Noel bezeichnet in der Türkei in erster Linie das christliche Weihnachtsfest und ist in der Regel Sache von christlichen Gemeinden. Yılbaşı dagegen ist das säkulare Neujahrsfest, bei dem viele Menschen unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit zusammenkommen. In der Praxis bedeutet das: Kirchen in Städten wie Istanbul halten eigene Gottesdienste, während breite Teile der Bevölkerung Neujahrsbäume aufstellen, Geschenke austauschen und das neue Jahr begrüßen.
Warum wird die Frage oft gestellt?
Viele fragen sich, wann Türken Weihnachten feiern, weil öffentliche Dekorationen und kommerzielle Anzeigen in Städten an westliche Weihnachtsbilder erinnern. Tourismus, internationale Medien und lokale Einkaufszentren prägen in Dezember das Stadtbild und schaffen den Eindruck, es handele sich um ein religiöses Fest. Tatsächlich sind diese Elemente meist Teil von Yılbaşı und dienen dem Feiern des Jahreswechsels.
Was dieser Beitrag erklärt
Im weiteren Verlauf erläutere ich die relevanten Daten, typische Bräuche an Yılbaşı, die Rolle religiöser Minderheiten und praktische Hinweise für Reisende. Außerdem gehe ich kurz auf Geschenke und Familienmomente ein, etwa welche Strickvarianten bei Feierlichkeiten beliebt sind. Für Familien, die Geschenke planen, eignen sich passende Weihnachtspullover für die ganze Familie als humorvolle Idee, und für Kinder sind spezielle Weihnachtspullover für Kinder oft gefragt.
Wichtig zu wissen ist, dass der 25. Dezember in der Türkei kein staatlicher Feiertag ist, während der 1. Januar als Neujahrstag arbeitsfrei ist. Kommerzielle Dekorationen, Lichter und Märkte in Touristenzentren richten sich oft an Besucher. Wer bei einer Familienfeier ein augenzwinkerndes Highlight setzen möchte, findet auch eine Auswahl an hässliche Weihnachtspullover, die bei Silvesterpartys gern für Stimmung sorgen.
Gesetzliche Lage und arbeitsrhythmus
Am 25. Dezember bleiben in der Türkei keine besonderen staatlichen Regelungen bestehen, und der Alltag läuft größtenteils normal weiter. Arbeitgeber und öffentliche Einrichtungen behandeln diesen Tag wie einen gewöhnlichen Werktag, während der 1. Januar offiziell als Neujahrstag arbeitsfrei ist. Für Reisende und Besucher bedeutet das, dass viele Geschäfte am 31. Dezember lange geöffnet sind und das eigentliche Festgeschehen auf den Abend des 31. Dezember und den Neujahrstag konzentriert wird.
Religiöser Kontext und Minderheiten
Die religiöse Landschaft beeinflusst, wie feste wie Weihnachten wahrgenommen werden. Christliche Gemeinden feiern ihre Gottesdienste und familiären Rituale oft innerhalb der eigenen Gemeinden, zu zum Teil abweichenden Terminen. Diese Feiern sind lokal sichtbar, etwa in größeren Städten, aber sie prägen nicht das landesweite öffentliche Leben. Gleichzeitig sorgt die säkulare Ausrichtung vieler Yılbaşı-Aktivitäten dafür, dass religiöse Feiertage und Neujahr getrennt betrachtet werden.
Yılbaşı bräuche und kulinarische Besonderheiten
Der Jahreswechsel wird durch bestimmte Rituale und Speisen begleitet, die weniger religiös als familiär und symbolisch sind. In vielen Haushalten gehört ein gemeinsames Abendessen zum Programm. Typische Gerichte reichen von herzhaften Vorspeisen bis zu reichhaltigen Hauptgerichten, und Granatapfel gilt nach wie vor als Glückssymbol für das neue Jahr. Beim Feiern sind Kleidung und Accessoires ein Teil des Ambientes, und ein passender Weihnachtspullover kann bei Silvesterpartys ebenso auftauchen wie gemütliche Schlafanzüge. Für entspannte Stunden zu Hause bieten sich zum Beispiel gemütliche Weihnachtspyjamas an, die Familien gern für gemeinsame Abende wählen.
Dekoration, Handel und tourismus
In Einkaufsstraßen, Malls und Hotels fällt die saisonale Dekoration ins Auge. Diese Ausstattung dient häufig kommerziellen und touristischen Zwecken und erinnert optisch an westliche Weihnachtsbilder, ohne dass damit automatisch eine religiöse Feier verbunden ist. Händler nutzen die Aufwertung der Verkaufsflächen, um Besucher anzuziehen, und in Touristenzentren entstehen gelegentlich Märkte und Events, die gezielt Urlauber ansprechen. Solche Angebote sind in Großstädten und Ferienregionen deutlich präsenter als in ländlichen Gebieten.
Regionale Unterschiede und öffentliches Leben
Große Städte zeigen die stärkste Präsenz von Lichtern, Tannenbäumen und öffentlichen Veranstaltungen rund um den Jahreswechsel. An der Küste und in beliebten Urlaubsorten werden westliche Dekorationen besonders sichtbar, weil dort viele internationale Gäste erwartet werden. Auf dem Land hingegen bleiben traditionelle Alltagsstrukturen erhalten, und festliche Inszenierungen sind insgesamt sparsamer.
Historische Einordnung und sprachliche Begriffe
Manche Namen und Bräuche haben verwurzelte Bezüge zur regionalen Geschichte. Figuren wie St. Nikolaus aus dem Raum der heutigen Türkei gehören zur kulturellen Erinnerung, und ältere Festformen könnten Elemente beeinflusst haben, die sich später in Winterbräuchen wiederfinden. Sprachlich wird zwischen Begriffen unterschieden: Noel bezieht sich auf das christliche Weihnachtsfest, während Yılbaşı den Neujahrsanlass bezeichnet und in Alltag und Medien die säkulare Feier betont.
Praktische Hinweise für Besucher
Wer zur Jahreswende in die Türkei reist, sollte damit rechnen, dass öffentliche Veranstaltungen und Dekorationen vor allem dem Jahreswechsel gelten. Kirchenbesuche sind in vielen Städten möglich, Zeiten variieren jedoch je nach Gemeinde. Wenn Kleidung Teil der Feier sein soll, sind Weihnachtspullis und thematische Schlafanzüge typische Begleiter für private Runden und Silvesterpartys. Für eine Auswahl an stimmungsvollen Stücken lohnt sich ein Blick auf Angebote für Weihnachtskleidung und passende Accessoires.
Bräuche, die leicht verwechselt werden
Viele Besucher nehmen Weihnachtsbäume und Lichterketten in türkischen Städten als Zeichen eines christlichen Festes wahr, obwohl diese Dekorationen meist Teil des säkularen Neujahrs sind. Beim Bummel durch die festlich beleuchteten Straßen von Istanbul oder an der Küste riechst du den Duft von Tannennadeln und frisch gebackenem Gebäck, hörst Weihnachtsmusik aus Cafés und spürst die Wärme dicker Strickwaren. Das alles schafft ein vertrautes Bild, das jedoch in der Regel Yılbaşı, dem Neujahrsabend, zuzuordnen ist und nicht dem 25. Dezember als religiösem Feiertag.
Typische Elemente wie die Figur Baba Noël, Geschenktausch am Abend des 31. Dezember oder gemeinsame Familienessen lassen leicht auf Weihnachten schließen. In Wirklichkeit dient die Optik oft dem Feiern des Jahreswechsels und der kommerziellen Ansprache von Touristinnen und Touristen. So entsteht ein bunter Mischklang aus internationalen Einflüssen und lokalen Traditionen, der sehr stimmungsvoll wirkt.
Kurzer vergleich der Anlässe
- Christliches Weihnachten: Datum 25. Dezember, überwiegend in Kirchenfeiern der christlichen Minderheiten, lokal sichtbar aber nicht staatlich verankert.
- Neujahr/Yılbaşı: Datum 31. Dezember und 1. Januar, öffentlicher Status als säkulare Feier, breite Teilnahme unabhängig von Religionszugehörigkeit.
- Städtische Präsenz: Dekorationen und Märkte sind in großen Städten und Touristenzentren häufig; auf dem Land bleibt das Bild ruhiger und weniger geschmückt.
Praktische Hinweise für Reisende und Neugierige
Wenn du zur Jahreswende reist, rechne mit langen Öffnungszeiten in Einkaufszentren und besonderen Abendveranstaltungen. Kirchen in Städten bieten oft Gottesdienste an; die Zeiten variieren, daher lohnt sich eine kurze Nachfrage vor Ort. Für private Runden sind stimmungsvolle Kleidungsstücke beliebt. Ein gemütlicher Weihnachtspullover kann bei Silvesterfeiern für Lachen sorgen, und für ruhige Stunden zu Hause sind weihnachtliche Schlafanzüge eine angenehme Wahl, zum Beispiel aus der Auswahl an weihnachtspyjamas.
Beachte: Der 25. Dezember ist kein staatlicher Feiertag, während der 1. Januar offiziell arbeitsfrei ist. Das bedeutet, dass das öffentliche Leben rund um Weihnachten normal weiterläuft, während Silvester in vielen Haushalten und Lokalen den eigentlichen Festcharakter trägt. In Touristenzentren findest du gelegentlich Weihnachtsmärkte, die besonders auf internationale Besucher ausgerichtet sind.
Wenn du Einheimische fragst, wirst du oft hören, dass Yılbaşı eine willkommene Gelegenheit für gemeinsame Stunden mit Familie und Freundeskreis ist. Es geht um das Teilen von Speisen, um Glückssymbole wie den Granatapfel und um das bewusste Einstimmen auf ein neues Jahr. Die Atmosphäre ist geprägt von Kerzenschein, Tee und dem Klang leiser Musik – ganz ohne zwingende religiöse Bedeutung.
Häufig gestellte Fragen
Wann feiern Türken Weihnachten?
Die Mehrheit feiert kein religiöses Weihnachten am 25. Dezember. Stattdessen steht Yılbaşı, der Neujahrsabend am 31. Dezember, im Mittelpunkt des öffentlichen Feierns.
Gibt es in der Türkei Weihnachtsferien?
Nein. Der 25. Dezember ist kein staatlicher Feiertag. Der 1. Januar ist jedoch offizieller Feiertag und in vielen Bereichen arbeitsfrei.
Schenken Türken an Weihnachten oder zu Neujahr Geschenke?
Geschenke werden üblicherweise zum Neujahrsfest gegeben. Der Austausch von Präsenten am 31. Dezember ist verbreitet und gehört zur familiären Tradition vieler Haushalte.
Feiern christliche Minderheiten in der Türkei Weihnachten?
Ja. Christliche Gemeinden feiern traditionelle Gottesdienste und familiäre Bräuche, oft in Kirchen und innerhalb der jeweiligen Gemeinden. Diese Feiern sind regional sichtbar und konfessionell geprägt.
Warum sieht man Weihnachtsbäume und Dekorationen in türkischen Städten?
Diese Dekorationen sind meist Ausdruck westlicher und kommerzieller Einflüsse und dienen der Inszenierung von Yılbaşı. Sie sind Teil der festlichen Stimmung und richten sich oft an Einheimische und Touristen gleichermaßen.
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